Wer begeistert sich anlässlich der 2000-Jahr-Feier der Schlacht im Teutoburger Wald nicht an den herrlichen Kostümen, mit denen die römischen Kohorten nachgestellt werden. Ein wahrlich opulentes Bild, das sich bei den Aufführungen an den Stätten des Geschehens, im Fernsehen und im Film, dem Zuschauer bietet.
Römer, das ist ein wahrlich ausgefallenes und auffallendes Kostüm, das man gerne zu Fasching tragen würde, auch wenn Armin der Cherusker im Jahre 2010 die Legion des Varus vernichtet hat.
Aber Vorsicht: Die Opulenz des Römer Kostüms hat ihren Preis: Man muss schon sehr geschickt sein, sich ein solches Kostüm selbst herstellen zu können. Sattler oder Schuster sind hierfür prädestiniert, ansonsten wird man viel Lehrgeld zahlen müssen. Daher empfiehlt sich der Kauf im Kostümhandel.
Römerkostüm kaufen
Ein Römerkostüm kann man natürlich ine einem der diversen Faschingskostüm–Shops im Internet erwerben. Man hat dort die Qual der Wahl. Wir haben Ihnen hier zwei Kostüme herausgesucht, die unseres Erachtens deutlich aus der Masse an angebotenen Faschingskostümen herausstechen. Klicken Sie auf die Bilder und kaufen Sie beim Karneval-Megastore:
Römerkostüm zu Fasching
Wie ein stattlicher römischer Legionär aussieht, kann man gut in den einschlägigen Magazinen zur Varusschlacht nachvollziehen.
Ein Helm, vielleicht noch versehen mit einem Feldzeichen oder einer „Bürste“ darf ebenso wenig fehlen wie ein reich verzierter Brustpanzer. Ein Kettenhemd oder besser noch ein Hemd aus Lederstreifen gehört ebenso zum Römer wie – man staune – ein Rock, der ebenfalls häufig aus Lederstreifen besteht. Dieser Rock wird gehalten von einem breiten Gürtel, in den man auch das obligatorische Schwert stecken kann. Sehr kleidsam ist auch ein Umhang aus rotem Stoff, der lose über die Schulter getragen werden kann.
Füße und Beine sind bekleidet mit Sandalen, die mindestens bis zu den Knien geschürt werden. Schwert und Schild vervollständigen den Legionär.
Übrigens: Es gibt auch den Freizeit-Römer.
Die Vornehmen in Rom und den Provinzen trugen anlässlich von Feierlichkeiten keine Rüstung sondern feine seidene Tuniken. Eine solche Tunika kann man auch selbst schneidern. Weite Ärmel und eine Länge bis zu den Kniekehlen oder Fußgelenken zeichnen die weiße Tunika aus, die mit Goldborden am Saum zu verzieren sind. Ein breiter goldener Gürtel zeugt von besonderer Bedeutung des Trägers. Auch hier sind die geschürten Sandaletten obligatorisch.
Wer in Rom etwas auf sich hielt, trug natürlich einen Lorbeerkranz auch Gold oder Silber. Auch wir als vornehme Römer sollten darauf nicht verzichten.