Ein Pilotenkostüm kann man natürlich ine einem der diversen Faschingskostüm–Shops im Internet erwerben. Man hat dort die Qual der Wahl. Wir haben Ihnen hier zwei Kostüme herausgesucht, die unseres Erachtens deutlich aus der Masse an angebotenen Faschingskostümen herausstechen. Klicken Sie auf die Bilder und kaufen Sie beim Karneval-Megastore:
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Einmal die Freiheit der Lüfte genießen. Einmal Herr der Technik sein. Einmal von der Damenwelt bewundert werden. Als Pilot ist und kann man das. Warum also nicht zu Karneval in das Kostüm eines Piloten schlüpfen.
Als Pilot eines Leichtflugzeuges benötigt man einen Helm. Dazu eignet sich eine Lederkappe, die über die Ohren geht und unter dem Kinn befestigt wird. Solche Kappen hatte man früher als Motorradfahrer; in mancher Wühlkiste oder auf einigen Märkten wird man sicher noch fündig. Und eine Lederjacke, das zweite Utensil des Kostüms, dürfte auch leicht zu beschaffen sein. Nun noch die Pilotenbrille. Da hat wohl jeder Baumarkt eine riesengroße Auswahl. Wer mag, hängt sich noch einige Orden an die Brust, so z.B. ein Sportanzeichen.
Vornehmer kann man natürlich auftreten, wenn man in die Montur des Piloten eines Verkehrsflugzeuges schlüpft. Eine blaue Schirmmütze, mit dem Emblem einer Airline versehen, ist erforderlich; ein solches Emblem kann man sich aus einer Vielzahl von im Handel angebotenen Stickern auswählen. Ein weißes Hemd mit Krawatte muss sein. Darüber ein tadelloses Jackett, in blau, grün, grau oder rot, je nachdem, welche Luftfahrtgesellschaft man vertreten möchte. Klassisch ist natürlich ein Jackett in dunkelblau. Auf die Ärmel und auf die Schultern näht man goldene Litzen, damit man die Bedeutung des Uniformträgers auch herausstellt. Die passende dunkle Hose zum Kostüm findet man wohl in jedem Kleiderschrank. Die Brust ziert ebenfalls ein Sticker, der auf die Luftfahrtgesellschaft hinweisen soll. Vielleicht fertigt man noch ein in Plastik eingeschweißtes Namensschild, das man an der Brusttasche befestigt. Fertig ist der Gentleman.
Piloten haben den Ruf, nicht nur von den Stewardessen umschwärmt zu werden wie das Licht von den Motten, sondern von allen Frauen. Wer also zum Karneval auf Brautschau ist, sollte sich möglichst als Pilot verkleiden. Der Erfolg wird nicht lange auf sich warten lassen. Dabei kommt es natürlich darauf an, dass der Pilot möglichst realitätsnah dargestellt wird und nicht wie eine billige Kopie wirkt.
Zu dem Erscheinungsbild eines Piloten gehört ein dunkelblauer Anzug, der weder Macken noch Falten aufweisen darf. Gründliche Reinigung sowie akkurates Bügeln, bei dem auch die Bügelfalte in der Hose nicht vergessen werden darf, gehören zu den wichtigsten Vorbereitungsarbeiten für das Karnevalskostüm. Unter dem Anzug wird ein weißes Hemd getragen sowie eine dunkelblaue oder schwarze Krawatte. Auf den Kopf gehört eine Kapitänsmütze, für die eine vorhandene oder billig erworbene dunkelblaue Schildmütze entsprechend aufgearbeitet wird. Dazu wird die Mütze oberhalb des Schilds mit einem goldfarbenen Streifen verziert, welcher aus Tonkarton oder Goldpapier ausgeschnitten und aufgeklebt wird. Wer hat, verwendet anstelle von Pappe eine goldene Kordel, das wirkt auf jeden Fall edler. Darüber kommt das typische Pilotenzeichen, welches je nach Luftfahrtgesellschaft anders aussehen kann. Vorlagen zum Abmalen finden Hobbybastler im Internet.
Auch die Anzugjacke muss entsprechend verziert werden. Der Pilot braucht natürlich Streifen, die seinen Dienstgrad angeben. Vorsicht, Frauen erkennen die Mogelpackung sofort. Zwei Streifen zeigen, dass es sich bei dem Piloten „nur“ um den Co-Piloten handelt. Wer sich einen Kapitän angeln möchte, schaut schon genau hin, ob auf der Jacke drei Streifen prangen. Diese werden ebenfalls aus Goldpapier oder Tonpappe ausgeschnitten und aufgeklebt. Mehr als drei Streifen entlarven den Möchtegern-Piloten als Banausen, der keine Ahnung hat, denn einen solchen Dienstgrad gibt es gar nicht. Wer mag, verziert die Brust der Jacke noch mit typischen Piloten-Abzeichen, welche im Internet oder in Läden für Sammler erstanden werden können. Die Knöpfe der Jacke sollten möglichst dieselbe Farbe haben wie die Streifen, also Gold oder Gelb. Dafür die vorhandenen Knöpfe einfach entsprechend einfärben oder neue Knöpfe aufnähen.
Zu dem Anzug trägt der Pilot am besten schwarze Schuhe. Ein weiteres Extra kann ein Headset sein, welches einfach um den Hals gebunden wird. Sicher findet sich noch ein Headset von einem bereits ausgemusterten Handy, so dass dieses nicht extra gekauft werden muss. Vielleicht ist im Haushaltsbestand sogar noch ein Aktenkoffer vorhanden, der nicht mehr benötigt wird. Dieser Aktenkoffer verleiht dem Piloten mehr Wichtigkeit und Würde und ist darüber hinaus sehr praktisch, denn hier können für die lange Faschingsnacht alle benötigten Utensilien diskret verstaut werden.