Nicht nur Mädchen lieben Feen. Sie sind aus vielen Märchen und aus Erzählungen von Eltern und Großeltern bekannt, eine der beliebtesten Märchenfiguren.
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Ein Feenkostüm selber machen
Was halten Sie davon, den Hut der Fee, oben spitz zulaufend, aus einer Schultüte zu fertigen? Beklebt mit einer Folie, vielleicht in blau und mit gelben Sternen, ergibt eine kleidsame Kopfbedeckung. Ein Tülltuch, ein Weihnachtsstern oder eine Feder, an der Spitze der umgedrehten Schultüte befestigt, ergeben eine besondere Note. Natürlich muss man die Kopfbedeckung auch „sturmsicher“ machen. Am besten eignet sich dafür ein Gummiband, wie man es beispielsweise in Kleidungstücken vorfindet, um den Hut unter dem Kinn festzumachen.
Der Rest des Kostüms: Ein Tüllkleid, weiß, rot oder blau reicht aus. Auch ein Umhang aus weißem Leinen kann herhalten. Den kann man dann noch mit Symbolen drapieren, beispielsweise mit Sonne, Mondsichel und Sternen, die man im Zubehörhandel preiswert zum Aufnähen oder Aufkleben erwerben kann. Mit Turn- oder Ballerinaschuhen ist das Kostüm nahezu fertig. Ein Stab, vielleicht versehen mit einem flackernden Lämpchen kann die Verkleidung vervollständigen.
Zart, luftig, duftig, engelsgleich, so sollte ein perfektes Feen-Kostüm aussehen. Egal, ob es sich um eine Waldfee handelt, um einen Flaschengeist, um eine Elfe oder eine Himmelbotin. Die Stoffe des Kostüms sollten stets sehr leicht und luftig sein. Am besten geeignet dafür ist Tüll, denn er ist zum einen sehr leicht, zum anderen lässt er sich beliebig aufbauschen, sodass damit tolle Effekte beim Styling erreicht werden können. Auch wenn der Stoff in mehreren Lagen verwendet wird, fällt das bei dem Kostüm kaum ins Gewicht. Feenkostüme gibt es fertig zu kaufen, wer lieber selber schneidert, kann sich die verschiedenen Modelle als Gedankenstütze und zum Entwickeln eigener Ideen ansehen, zum Beispiel im Internet.
Das Kleid für den Auftritt als Fee wird entweder im Ganzen genäht oder aus einzelnen Teilen zusammengestellt. Schön und oft zu sehen sind Röcke, die unten zipfelig verlaufen. Recht einfach lässt sich das Kostüm umsetzen, wenn im Kleiderschrank ein Body, ein Badeanzug oder ein enges Minikleid vorhanden sind. Eines dieser Kleidungsstücke wird mit einem Röckchen aus Tüll in der passenden Farbe versehen. An die Träger können aus demselben Tüll Puffärmel angearbeitet werden. Wer möchte, verziert das Feenkleid nun noch mit Blumen, Sternen oder einfach nur Glitter. Natürlich dürfen auch die hauchzarten Feenflügel nicht fehlen. Diese werden am besten im Fachhandel für Karnevalskleidung gekauft, denn meist halten selbst gebastelte Exemplare nicht allzu lange.
Die Haare einer Fee können je nach gewünschter Wirkung wild toupiert, zu Zöpfen geflochten oder raffiniert hochgesteckt werden. Mit Schminke brauchen Feen nicht zu sparen. Die Grundierung des Gesichts sollte möglichst hell sein, denn Feen haben in den Märchen oft durchscheinende, fast durchsichtige Haut. Je heller die Grundierung, desto auffälliger können dafür die Augen und die Lippen geschminkt werden, möglichst passend zu der übrigen Aufmachung. Die Grundierung darf insgesamt mit Farben aufgepeppt werden, die aber mit einem Schwämmchen aufgetragen werden, damit sie nur angedeutet sind. Für Waldfeen bietet sich zum Beispiel eine grüne Schattierung an, für blumige Varianten die Farben Rot oder Rosa. Für Haare und Körper kommt darüber hinaus viel Glitter zum Einsatz, der den Feenstaub darstellen soll.