Faschingskostüm selber machen


 

 

Sie haben sich entschlossen, Ihr Faschingskostüm selber machen zu wollen. Dann gibt es hier wertvolle Tipps:

Das Faschingskostüm beginnt im Kopf. Was will ich, was kenne ich, was habe ich schon gesehen?

Prospekte, Bilder und Anzeigen können dabei sehr hilfreich sein, aber auch Fernsehbilder oder Filme. Denken wir doch nur an die guten alten Wild-West-Filme, die so manche Vorlage für ein Kostüm liefern können. Oder vertrauen wir doch dem konstruktiven Chaos. Wenn man Materialien zur Hand hat, fällt einem doch sicher manche Phantasie-Kostümierung ein.

Also: Sammeln, schauen, kiebitzen. Alte Kleider, Hüte, Kappen, Lappen, Stoff, Filz und Tüll, Leder, Federn, Ketten, Knochen, Schnüre und Latschen, und vieles, vieles mehr kann man für ein Kostüm verwenden. Es gilt, solche Sachen zu sammeln oder zu erwerben. Trödelmärkte, Internet-Auktionen, Second-hand-shops, Omas Wühlkiste, Dachböden, Tombolen, 1 Euro-Läden und viele andere Gelegenheiten sind wahre Fundgruben für Schätze, die zum Kostüm verarbeitet werden können. Nur die Augen offen halten. Und nicht zuletzt gibt es jede Menge Zubehör in Kaufhäusern, Karnevalsshops und einschlägigen Läden wie Kostümverleihen, womit man sein Outfit verschönern kann.

Also nichts wie ran: Faden, Garn, Kordel, Packpapier – für Schnittmuster geeignet – Leim und Tatendrang zur Hand und ran ans Basteln. Vielleicht kommt ja ein außergewöhnliches Kostüm zustande, das nicht nur gefällt sondern auch noch auf dem Karnevalsball prämiert wird. Creation ist hip.

Dabei gilt:
In Gemeinschaft singt es sich nicht nur besser, auch das Werkeln geht besser von der Hand. Während der Karnevalszeit sieht man viele Gruppen, die für ihre Kostüme ein gemeinsames Motto gewählt haben. Diese Karnevalisten sind och eine wahre Bereicherung des närrischen Treibens.

Warum also sich nicht zusammensetzen und zunächst einmal planen? Hat man sich für ein Faschingskostüm entschieden, so macht es besondere Freude, es in Gemeinschaft herzustellen. Einer (bzw. eine) kann nähen, eine andere Schnittmuster herstellen und ein Dritter ist geschickt in Lederarbeiten. Und viele, viele Künstler komplettieren die Kostüme. Zutaten kann jeder beisteuern. Zu Hause wird die Mottenkiste durchstöbert; was dem einen fehlt, hat womöglich der andere. So ergänzt und beglückt man sich gegenseitig.

Wichtig ist das Gemeinschaftsgefühl bei der Arbeit. Man kann sich auf Fasching einstellen, Karnevals- und Faschingsschlager hören, ein Schnäpschen oder auch das eine oder andre Bier trinken und viel lachen. Und wird ob des Genusses des dritten Bieres die Naht einmal etwas schief, was soll es. Es ist doch kein Opernball, auf den mach sich vorbereitet, sondern man will Spaß an der Freude haben.

Wie glänzen die Augen, wenn das Gemeinschaftswerk gelungen ist und man an die tollen Tagen in der Gruppe sich selbst und anderen Freude bereiten kann.

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